Zygmunt Kazimierz Olszowski

* 12. Dezember 1865, ✝ 12. Mai 1933
Außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister Polens in Berlin 1923-1928
Absolvent des philologischen Gymnasiums und der juristischen Fakultät der Universität in Warschau, Vervollständigung der Ausbildung in Paris, Berlin und Petersburg, 1895 Sekretär am Kreisgericht ebenda, dann Leiter einer Anwaltspraxis, zugleich seit 1897 im Vorstand mehrerer Wirtschaftsunternehmen, während des Ersten Weltkriegs Aktivität in verschiedenen Hilfskomitees, Anhänger der Nationaldemokratischen Partei Roman Dmowskis, 1917 Mitglied des Provisorischen Staatsrats, polnischer Ministerialbeamter, Mitglied der polnischen Delegation auf der Pariser Friedenskonferenz, Teilnahme an verschiedenen Konferenzen im Zusammenhang mit der Festlegung der polnischen Grenzen, 1923-1928 außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister Polens in Berlin, 1928 in der Türkei, 1930 Botschafter ebenda.
Literatur
BRINGMANN, Tobias C., Handbuch der Diplomatie 1815-1963. Auswärtige Missionschefs in Deutschland und deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer, München 2001, S. 303.
PIBER, Andrzej, Olszowski, Zygmunt Kazimierz, in: Polski Słownik Biograficzny, Bd. 24: Olszamowski, Bolesław-Padlewski, Zygmunt, Wrocław 1979, S. 47-51.
VIAF: 70126038
Empfohlene Zitierweise
Zygmunt Kazimierz Olszowski, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Biographie Nr. 4521, URL: www.pacelli-edition.de/gnd/133676250. Letzter Zugriff am: 30.06.2022.
Online seit 29.01.2018.
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