Reise Pacellis nach Rom 1929

Am 7. April 1929 reiste Pacelli im Rahmen der Verhandlungen um ein Konkordat mit Preußen ein letzes Mal nach Rom. Es ging ihm vor allem darum, die Verantwortlichen an der römischen Kurie dazu zu bewegen, dem Vertrag zuzustimmen, obwohl er die Schulfrage aussparte. Der Papst empfing den Nuntius zwei Mal in Audienz und stimmte dem Konkordat letztlich zu. Pacelli kehrte zwischen dem 19. und 22. April nach Berlin zurück (vgl. Dokumente Nr. 20482 und 20967).
Quellen
Centoz an Sincero vom 19. April 1929; Dokument Nr. 20482.
Pacelli an Rossi vom 22. April 1929; Dokument Nr. 20967.
Literatur
GOLOMBEK, Dieter, Die politische Vorgeschichte des Preußenkonkordats (1929) (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte B 4), Mainz 1970, S. 95 f.
HÖHLE, Michael, Die Gründung des Bistums Berlin 1930 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte B 73), Paderborn u. a. 1996, S. 192 f.
Konkordatsverhandlungen mit Preußen 1924-1929; Schlagwort Nr. 25084.
Empfohlene Zitierweise
Reise Pacellis nach Rom 1929, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1802, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1802. Letzter Zugriff am: 30.09.2022.
Online seit 20.01.2020.
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