Verlegung der diplomatischen Vertretungen der Mittelmächte beim Heiligen Stuhl in die Schweiz

Am 23. Mai 1915 trat Italien auf der Seite der Entente in den Ersten Weltkrieg ein. Zwei Tage später, am 25. Mai, verließen die Vertreter Österreich-Ungarns, Bayerns und Preußens beim Heiligen Stuhl die italienische Hauptstadt Rom und verlegten ihre diplomatischen Vertretungen nach Lugano (Bayern und Preußen) bzw. Bern (Österreich-Ungarn) in die neutrale Schweiz.
Literatur
AGSTNER, Rudolf, Palazzo di Venezia und Palazzo Chigi als k. u. k. Botschaften beim Heiligen Stuhl und am königlich italienischen Hofe 1871-1915. Samt Anhang über die österreichischen Gesandtschaften und Botschaften in Rom 1921-1997. Mit acht Tafeln, in: Römische Historische Mitteilungen 40 (1998), S. 489-571.
AGSTNER, Rudolf / AERNI, Agathon, Die k.u.k. Botschaft beim Heiligen Stuhl im Exil. Vom Palazzo Venezia in die Schweiz. Ein Chronik 1915-Februar 1920, in: Römische Historische Mitteilungen 43 (2001), S. 681-708.
ENGEL-JÁNOSI, Friedrich, Österreich und der Vatikan, 1846-1918, Bd. 2, Graz 1958, S. 247-249.
Empfohlene Zitierweise
Verlegung der diplomatischen Vertretungen der Mittelmächte beim Heiligen Stuhl in die Schweiz, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 1036, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/1036. Letzter Zugriff am: 25.02.2024.
Online seit 24.03.2010, letzte Änderung am 28.02.2012.
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