Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften wurde 1759 von Kurfürst Maximilian III. Joseph in München gestiftet. Dabei wurde das Modell der neuen Akademien des 17. und 18. Jahrhunderts, eine autonom-positive Wissenschaft zu betreiben, die frei von politischen, ethischen und religiösen Handlungsformen ist, verfolgt. Sie wurde in eine historische und eine philosophische Klasse unterteilt. Während der Gründung ging es unter anderem darum, eine Alternative zur glaubensgeleiteten Wissenschaft der Jesuiten in München zu bilden. 1835 wurde Ignaz von Döllinger außerordentliches Mitglied der Historischen Klasse bei der Akademie der Wissenschaften, 1873 wurde er von König Ludwig II. ins Präsidium der Akademie berufen. 1892 wurde Prinzessin Thereses von Bayern Ehrenmitglied der Akademie.
Literatur
PACHTNER, Laura, Lady Charlotte Blennerhassett. Ein erster Versuch zur Wahl von Frauen in die Bayerische Akademie der Wissenschaften, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72,1 (2009), S. 623-641.
STEIN, Claudius, Ignaz von Döllinger als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Historischen Kommission, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72,1 (2009), S. 571-620.
ZEDELMAIER, Helmut, Die Akademiebewegung der frühen Neuzeit und die Gründung der bayerischen Akademie der Wissenschaften, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 72,1 (2009), S. 331-342.
Empfohlene Zitierweise
Bayerische Akademie der Wissenschaften, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 4027, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/4027. Letzter Zugriff am: 04.03.2024.
Online seit 14.05.2013, letzte Änderung am 16.12.2013.
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