Verordnung Friedrichs I. von Württemberg, das General-Vikariat, die katholische Landes-Universität und das Priester-Seminar in Ellwangen betreffend, vom 28. September 1812

Nach dem Tod des Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus, der zugleich Bischof von Augsburg war, ernannte König Friedrich I. von Württemberg den Augsburger Weihbischof Fürst Franz Karl von Hohenlohe mit Königlicher Verordnung vom 28. September 1812 zum Generalvikar und übertrug ihm die bischöflichen Kompetenzen für den exemten Sprengel in Württemberg. Als Residenz wies er ihm die Stadt Ellwangen zu. Zugleich gründete er mit dem Edikt eine "katholische Landes-Universität" in Ellwangen und bestimmte ihre ersten Professoren sowie die Universitätsleitung.
Quellen
Königl. Verordnung, das General-Vikariat, die katholische Landes-Universität und das Priester-Seminar in Ellwangen betreffend, in: REYSCHER, August Ludwig (Bearb.), Vollständige, historisch und kritisch bearbeitete Sammlung der württembergischen Gesetze, Bd. 10: Die katholischen Kirchen-Gesetze vom Jahre 1803 bis zum Jahr 1834 und die Einleitung in dieselben, Tübingen 1836, S. 409-411, in: reader.digitale-sammlungen.de (Letzter Zugriff am: 26.11.2018).
Literatur
GROSS, Werner, Das Wilhelmstift Tübingen 1817-1869. Theologenausbildung im Spannungsfeld von Staat und Kirche (Contubernium. Beiträge zur Geschichte der Eberhard-Karls-Universität Tübingen 32), Tübingen 1978, S. 14.
MAY, Georg, Mit Katholiken zu besetzende Professuren an der Universität Tübingen von 1817 bis 1945. Ein Beitrag zur Ausbildung der Studierenden katholischer Theologie, zur Verwirklichung der Parität an der württembergischen Landesuniversität und zur Katholischen Bewegung (Kanonistische Studien und Texte 28), Amsterdam 1975, S. 113-117.
Empfohlene Zitierweise
Verordnung Friedrichs I. von Württemberg, das General-Vikariat, die katholische Landes-Universität und das Priester-Seminar in Ellwangen betreffend, vom 28. September 1812, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 3314, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/3314. Letzter Zugriff am: 04.12.2022.
Online seit 20.01.2020.
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