Grabeskirche in Jerusalem

Die Grabeskirche in Jerusalem befindet sich an der Stelle, an der nach der Überlieferung die Kreuzigung Jesu stattfand und sich sein Grab befand. Sie wurde unter Kaiser Konstantin I. errichtet und in der Folge mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.
Durch das Gesetz "Status quo" aus dem Jahr 1852 wurde die offizielle Zuweisung der einzelnen Bereiche der Grabeskirche zu den verschiedenen Konfessionen eindeutig geregelt. Diese Regelung ist bis heute gültig. Die bedeutendsten Teile wie der Grabbau, Boden und Kuppel der Rotunde, Vorhof und Eingang zur Kirche unterliegen gemeinsamer Verantwortung. Die griechisch-orthodoxe Kirche ist im Besitz der Hauptkirche, die römisch-katholische u.a. des nordwestlichen Areals mit der Erscheinungskapelle. Die Armenier besitzen u.a. die Helena-Kapelle und die Südgalerien. Auch die Syrer und die Kopten haben kleinere Besitzungen innerhalb und außerhalb der Grabeskirche, die Äthiopier nur außerhalb.
Literatur
BIDDLE, Martin/ ZABÉ, Michel/ ZERBST, Rainer, Die Grabeskirche in Jerusalem, Stuttgart 2000.
KRÜGER, Jürgen, Die Grabeskirche zu Jerusalem. Geschichte – Gestalt – Bedeutung, Regensburg 2000.
MERKLEIN, Helmut u. a., Heiliges Grab, in: Lexikon für Theologie und Kirche3 4 (1995), Sp. 1319-1324.
Empfohlene Zitierweise
Grabeskirche in Jerusalem, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 7021, URL: www.pacelli-edition.de/Schlagwort/7021. Letzter Zugriff am: 27.11.2022.
Online seit 24.03.2010.
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